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Hybrid-Taxiunternehmer erhält Umweltpreis

19.12.11 (Taxi-Hybriden, Taxi-Presse)

Nachhaltigkeit gilt als eines der wichtigsten Themen in der heutigen Zeit. Egal ob im Bereich Nahrung, Kleidung oder Energie. Immer mehr Konsumenten achten inzwischen darauf, dass die Produkte, die sie kaufen, die Umwelt schonen. Das kommt gut beim eigenen Gewissen an und ist trägt gleichzeitig zum Klimaschutz bei.

Das dachte sich wohl auch Peter Köhl, Inhaber des Taxiunternehmens TCO, dem Taxi Center Ostbahnhof. Der Geschäftsmann wurde in der vergangenen Woche mit dem Münchner Umweltpreis für den konsequenten Einsatz von Fahrzeugen mit Hybrid-Antrieb, wie beispielsweise im Honda Insight, ausgezeichnet. Mit 52 Fahrzeugen zählt TCO zu den größten Taxibetrieben in ganz Bayern. Da die Nachfrage der Kunden nach klimaneutraler Infrastruktur nicht nur durch Bahn, U-Bahn und Busse, sondern auch durch Taxis befriedigt werden kann, hat Köhl seit 2008 den Fuhrpark von TCO konsequent auf Fahrzeuge mit Hybridantrieb umgestellt. Sparsame Benziner wie zum Beispiel der Civic type s reichen da trotz ihres niedrigen Verbrauchs nicht aus.

So sind derzeit allein 30 Toyota Prius im Einsatz, die den Stopp-and-Go-Verkehr in der bayerischen Landeshauptstadt emissionsfrei bewältigen und dennoch bei der Reichweite von langen Ladezeiten unabhängig bleiben. So sind alle Hybrid-Taxis der TCO-Flotte mit dem Zertifikat „ADAC Eco-Taxi“ ausgezeichnet.

Doch Peter Köhl kann sich nicht nur über Auszeichnungen auf dem Papier freuen. Auch im Alltag überzeugen die Hybridfahrzeuge mit tollen Klimawerten. Rund drei Millionen Kilometer hat das Taxiunternehmen mit den Hybridfahrzeugen bislang zurückgelegt und dabei mehr als 300 Tonnen CO2 und jede Menge Ruß und Stickoxide eingespart. Diese Zahlen beeindruckten die 14-köpfige Jury aus Vertretern von Umweltverbänden, Hochschulen und der Stadtverwaltung sowie einigen Stadträten.

Insgesamt 18 Bewerbungen gingen für den Münchner Umweltpreis bei den Veranstaltern ein. Vier Preisträger wurden schließlich ausgewählt, die sich das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro teilen werden und den Gewinn wieder in den Umweltschutz investieren sollen.

 

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